Hochzeitsspiel: Wie gut kennst du deinen Partner?

Geschrieben von hochzeitssprueche.today am in Hochzeitsspiele

Wer gemeinsam vor den Altar tritt, glaubt natürlich, den Mann oder die Frau fürs Leben mit all seine Stärken und Schwächen, Vorlieben und Wünschen bestens zu kennen. Dass dies natürlich auch mit der rosaroten Brille eines bis über beide Ohren verliebten Brautpaares zusammenhängt, wissen die Außenstehenden meist besser als Braut und Bräutigam selbst. Aus diesem Grund gehören Spiele, die mit gezielten Fragen das Wissen über den frisch angetrauten Ehepartner abfragen, zu den beliebtesten Events bei jeder Hochzeitsgesellschaft. Lustige Anekdoten, spontane Situationskomik und Lachanfälle bei Brautpaar und Zuschauern sind bei „Wie kennst du deinen Partner?“ garantiert und machen dieses Spiel zu den beliebten Dauerbrennern bei der humorvollen Ausgestaltung von Hochzeitsfeiern.


Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • eine abgegrenzte Fläche im Saal, am besten eine Bühne, damit alle das Brautpaar gut im Blickfeld haben
  • zwei Stühle
  • eine kleine Abtrennung zwischen den Stühlen, zum Beispiel einen Vorhang oder ein Paravent
  • für Braut und Bräutigam je zwei an Stäben festigte herzförmige Tafeln mit dem Aufdruck „SIE“ beziehungsweise „ER“ (alternativ einem auch aus der Entfernung gut sichtbarem Bild von Braut beziehungsweise Bräutigam)
  • eine Liste vorbereiteter Fragen
  • einen Moderator


Der Spielablauf

Das Brautpaar wird – gut sichtbar für das Publikum, aber ohne Blick auf den frischgebackenen Ehepartner – auf den beiden Stühlen platziert. Jeder erhält die beiden Tafeln „SIE“ oder ER“. Der Moderator stellt den beiden nun eine Vielzahl von vorbereiteten Fragen, die sich um die Beziehung des Paares drehen. Diese Fragen können aus verschiedenen Bereichen wie Kennenlernen, Beziehungsroutine oder auch Sex stammen und werden am besten von engen Vertrauten des Paares zusammengestellt. Freunde können nämlich am besten beurteilen, welche Fragestellungen besonders witzige Reaktionen ergeben und welche Fragen das Paar nicht in eine peinliche Situation bringen können.


Warum das Spiel so viel Freude macht

Der Reiz des Spiels für die Zuschauer kommt vor allem durch zwei Reaktionen zustande. Für großes Gelächter im Publikum sorgen natürlich alle Fälle, in denen das Paar unterschiedlicher Meinung ist. Es ist immer lustig zu sehen, wenn sich beide Partner für den besseren Koch oder Autofahrer halten. Besonders witzig ist es auch, wenn sowohl Braut als auch Bräutigam glauben, dass sie derjenige waren, der den ersten Schritt in ihrer Beziehung gewagt hat. Die zweite Sache, die alleine oft schon genügt, den Zuschauern die Lachtränen in die Augen zu treiben, sind die Reaktionen des Brautpaares auf der Bühne. Wenn zum Beispiel einer der beiden oder auch beide bei der Fragestellung verschmitzt grinsen oder auch unverhältnismäßig lange für das Heben einer der beiden Tafeln brauchen. Lustig ist es auch, wenn die Braut und Brautpaar, die die Antworten des anderen ja nicht sehen können, immer wieder mit dem Gelächter des Publikums konfrontiert werden und dann nur ahnen können, dass es hier eine witzige Unstimmigkeit oder ein bewusstes Schummeln des Partners gegeben haben muss.


Inspirationen für die Frageliste

Besonders spannend wird „Wie gut kennst du deinen Partner“, wenn Sie Fragen aus unterschiedlichen Lebensbereichen wählen. Hier finden Sie einige Bereiche und Anregungen, die Sie dann – passend zum Brautpaar – individuell ausschmücken oder ändern können.
  • Kennenlernen des Paares: Wer hat wen angesprochen? Wer hat wem den ersten Kuss gegeben? Wer hat zum ersten Mal „ich liebe dich“ gesagt?

  • Haushalt: Wer kocht besser? Wer macht gründlicher sauber? Wer kümmert sich um den Einkauf? Wer ist unordentlicher?

  • Beziehung: Wer ist der Klügere, der nachgibt? Wer hat im letzten Streit nachgegeben? Wer ist schneller beleidigt? Wer kann die schöneren Liebesbriefe schreiben? Wer hat den anderen zuletzt mit einem kleinen Geschenk überrascht? Wer wünscht sich mehr ein Kind? Wer entscheidet häufiger über das Fernsehprogramm? Wer schläft nach dem Sex eher ein?

  • Hochzeit: Wer hat den Heiratsantrag gemacht? Wer hat die Musik für die Hochzeit ausgesucht? Wer hatte bei der Gästeliste das letzte Wort?

  • Hobbys: Wer hat den besseren Musikgeschmack? Wer ist sportlicher? Wer hat mehr Geschmack, wenn es um Mode geht?

  • Eigenheiten: Wer ist bei einem Schnupfen wehleidiger? Wer friert schneller? Wer verträgt mehr Alkohol?


Mögliche Abwandlungen des Hochzeitsspiels

Wenn das Brautpaar sehr schlagfertig ist, kann man am Ende der Frageliste auch die Hochzeitsgesellschaft zu Wort kommen lassen. Viele Familienmitglieder oder andere Gäste kennen das Paar aus einem ganz bestimmten Blickwinkel, der ganz gezielte und damit sehr humorvolle Fragen ermöglicht.

Im klassischen Spiel halten die Eheleute ja Täfelchen mit den Aufschriften „SIE“ beziehungsweise „IHN“ hoch. Es ist aber auch möglich, Alternativfragen zu stellen, die mit einer Zahl beantwortet werden können. Beispiel: Euer erstes Kind wird ein Junge, dem ihr eine besondere Gabe verleihen könnt. Für was entscheidet ihr euch? Antwort 1: Profifußballer. Antwort 2: Rockstar.

Eine weitere Möglichkeit ist es, das Paar gegeneinander antreten zu lassen – frei nach dem Motto: Wer weiß mehr über den anderen? Das Publikum stellt nacheinander an den Mann und die Frau eine bestimmte Anzahl von Fragen über den Partner. Das beginnt bei Fragen zu bestimmten Situationen („Was würde dein Partner von einem 1000 Euro-Gewinn in einer Lotterie kaufen?“) über seinen Geschmack (Lieblingsessen, Lieblingsfarbe, Lieblingsauto usw.) bis hin zu körperlichen Merkmalen. Für die größten Lacher bei Hochzeitsspielen haben nämlich nicht selten frisch vermählte Ehepaare gesorgt, die die Augenfarbe des Partners nicht kannten. Wer bei den Antworten über den Partner öfter ins Schwarze getroffen hat, hat gewonnen.

Gerade die letzte Variante – „Mann tritt gegen Frau an“ – mündet fast immer in einer vergnüglichen Diskussion unter den Festgästen, ob Frauen oder Männer die besseren Zuhörer, Liebhaber oder Lebenspartner sind. Dieses Szenario kann man auf leichte Weise noch ein wenig anfachen: Wenn die Braut gewinnt, müssen alle männlichen Hochzeitsgäste der neben ihnen sitzenden Frau einen Sekt ausgegeben und umgekehrt.

-Anzeige-

Kommentieren

*